Tucherschloss mit Hirsvogelsaal

Hirsvogelsaal

Die Wiedererrichtung des Hirsvogelsaals komplettiert Nürnbergs Renaissance-Insel. Vor der Zerstörung des Hirsvogelsaals im Zweiten Weltkrieg wurde das prunkvolle Interieur, unter anderem bestehend aus dem Deckengemälde Der Sturz des Phaeton des Dürer-Meisterschülers Georg Pencz, ausgelagert und konnte so gerettet werden.

Nach jahrzehntelanger provisorischer Unterbringung wurde der berühmte Festsaal nun im Garten des Tucherschlosses, einige hundert Meter von Originalstandort entfernt, wieder errichtet.

Bildnachweise:
Herbert Liedel, Erika Moisan

Museum Tucherschloss

Das Tucherschloss wurde zwischen 1533 und 1544 erbaut und war das Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher. Nach der beinahe vollständigen Zerstörung der Nebengebäude im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau von 1967-1969.

Heute ist das Tucherschloss Museum im Besitz der Freiherrlichen Familie Tucher von Simmelsdorf und präsentiert in prächtig ausgestattenden Räumen patrizistisches Alltagsleben und Festkultur durch die Jahrhunderte.